Mittwoch, 6. Februar 2013

6.2.13 Bankenregulierung, ein Mittel, dem Raubeinkapitalismus den Kampf anzusagen


Private Kunden sind den mächtigen Instrumenten der Investmentbanken ausgeliefert. Letztere beherrschen die Märkte aufgrund ihres Informationsvorsprunges und des geballten Einsatzes von Kapital und technischem Equipments. Privatkunden können nur chancenlos hinterher hecheln. Ein unfairer Wettbewerb, weil Banken den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Und wenn es bei den Banken schief läuft, sollten bisher im Extremfall auch noch die Steuerzahler einspringen. Raubeinkapitalismus pur. Deshalb plädiere ich für eine rasche Einführung der Bankenunion und hier für die rechtliche Trennung des guten alten Bankgeschäftes von den Casinogeschäften der Handelsabteilungen systemrelevanter Marktführer im Geldhandel. Das Trennbanken-system mit Abtrennung von Zockerbuden von seinen Mutterinstituten ist der richtige Ansatz. Dann mögen Zockerabteilungen im Worst Case mit ihren Tradern Pleite gehen. Auch Privatzocker können so mit Pleite gehen, ohne dass der Steuerzahler dafür einzustehen hat. Für die Verluste von Systemtotospielern kommt schließlich auch nicht Vater Staat auf. Auch dürfen verantwortliche Manager nicht mit Millionenabfindungen entlassen werden, wenn sie eine ganze Bank vorsätzlich verzockt haben. Zum weiteren ist es wichtig, systemrelevante Zockerbanken testamentarisch abzuwickeln, wenn sie sich verspekuliert haben. Dabei muss gesichert sein, dass nicht involvierte Beschäftigte nicht zu Schaden kommen. Der Anreiz, Banken zulasten ihrer Kunden über Zielvorgaben zu unmoralischen Geschäften zu verleiten, gehört verboten. Festgelegte Monatsgehälter müssen Bonis ablösen, soweit letztere das schnelle Geschäft fördern. Nicht systemrelevante Sparkassen und Volksbanken gehören nicht zu den Instituten, die einer besonderen Regulierung unterworfen werden müssen. Fusionen müssen verboten werden, wenn sie kleine Institute zu systemrelevante Geldhäuser aufblähen. Wolfgang Werkmeister, Buchautor, Eschborn.
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