Sonntag, 19. Mai 2013

19.5.13 Der Werbespot eines alt-eingesessenen deutschen Bankinstitutes wird zum Trauerspiel


In der Tat, der derzeitige Werbespot eines alt-ehrenwerten deutschen Bankinstitutes  wird zum peinlichen Ärgernis für die Allgemeinheit. Kollegen aus der Bankencommunity sind bereits aufgebracht. Weiß doch zwischenzeitlich jeder Eingeweihte, dass die im Werbespot geführte Bank von den Steuerzahlern gerettet wurde. Im Werbespot wird eine heile Welt in dieser Bank vorgegaukelt. Was für eine Lügenwelt. Im Handelssaal der genannten Bank in dess wird munter weiter gezockt, als wäre nichts geschehen. Und es werden weiterhin Derivate und ethisch-moralisch nicht saubere Risiko-Produkte angeboten, die mir die Tränen aus den Augen treiben. Nichts gelernt und im Werbespot so tun, als wäre man ein weißer Engel. Eher ein schwarzes Schaf, das nichts verstanden hat, sage ich da. Und der Eigentümer „Bund“ schaut auch noch unbeeindruckt zu. Das nenne ich Raubeinkapitalismus in übelster Ausprägung. Wolfgang Werkmeister, Buchautor, Eschborn