Dienstag, 22. Januar 2013

22.1.13 Argumente, warum die Dax-Indices gerade bremsen



22.1.13 Börsianer mit deutschen Aktien im Depot reiben sich gerade verwundert die Augen. Der Dax läuft mit gezogener Handbremse in den Januar, obwohl der Raubeinkapitalismus, die Finanzkrise und andere Ereignisse im Weltgeschehen zumindest vorübergehend vermeintlich ausgekuppelt sind. Doch für den zögerlichen Start ins neue Jahr gibt es Gründe, die in ihrer Summe Wirkung zeigen: 1. Eine alte Regel sagt, Börsen die unter den Indexstärksten im letzten Jahr performten, verlieren im neuen Jahr im Indexvergleich ihre Spitzenstellung. Besonders ausländische Investoren sichern ihre Gewinne durch Verkäufe erst mal ab. 2. In Deutschland stehen Bundestagswahlen an. Auch hier gehen die Anleger erst Mal in Deckung, bis die Sieger feststehen. 3. Das vermeintliche Krisenende veranlasst Institutionelle, wie z.B. Versicherungs- und Pensionskassen, ihr Geld aus dem „sicheren Hafen“ Deutschland abzuziehen und in aussichtsreichere Länder mit mehr Wachstumspotenzial umzuschichten, in Länder, deren Index jetzt großes Aufholpotenzial verspricht. 4. In Deutschland herrscht vergleichsweise gute Stimmung in Wirtschaft und Konsum. Gejammert wird, wenn überhaupt, auf höchstem Niveau. In solchen Zeiten spülen die Deutschen ihr Kapital in den Konsum und in Investitionen. Dieses Geld fehlt den Aktienmärkten im Inland. Die Abgeltungssteuer zehrt auch an der üppigen Dividendenrendite. Da steckt so mancher deutsche Michel seine Euros lieber in die Anschaffung von Waren und Gütern. 5. Die Preise für Güter zum täglichen Leben steigen. Eine schleichende Inflation, Geldentwertung, die dem Verbraucher das Geld täglich aus der Tasche zieht. 6. Internationale Anleger mißtrauen Regionen, in deren Vorhöfen sich neue Krisen auftun. Afrika gilt als der Vorhof Europas. Da werden mal schnell ein paar Euros in fernere Kontinente umgeschaufelt. So ließen sich in einer Augenblicksaufnahme noch einige andere Gründe finden, warum die deutschen Indices an den Börsen derzeit nicht sonderlich vorankommen. Börse ist Risiko und Risiko ist Börse. Wolfgang Werkmeister, Eschborn, Buchautor
Über Ursachen und Auslöser der Krisen und seine möglichen Folgen nachzulesen in der Buchneuerscheinung: „ Raubeinkapitalismus, Finanzkrise, wohin führst du? „ von Wolfgang Werkmeister, bestellbar in jedem Buchgeschäft um die Ecke im 24-Stundenexpress oder im Online-Handel bei www.Hugendubel.de, www.Amazon.de, Thalia, Bertelsmann etc. In deutschsprachiger Ausführung weltweit lieferbar. Einfach und transparent geschrieben, fern ab von hochwissenschaftlichen Ansätzen, die von der breiten Bevölkerung eh nicht verstanden werden. Das Buch dient Schülern, Studenten, aber auch der breiten, wenig oder gar nicht geschulten Masse zum vernetzten Verstehen und letzten Endes zum Mitreden, wenn es um das richtige Kreuzchen an der Wahlurne oder in einer möglichen Volksabstimmung geht. Buchlesung u. Vorstellung bei den wichtigsten internationalen Buchmessen in Frankfurt, Leipzig, Wien und London. Siehe besonders aber unter www.werkmeister-wolfgang.de , diversen Presseveröffentlichungen, unter verschiedenen Blogs wie amblog.de, blog.de, blogger.com etc. und unter Google-Eingabe „ Der Raubeinkapitalismus „.