Donnerstag, 17. Januar 2013

18.1.13 Europäische Bankenunion, jetzt kommt sie endlich


18.01.13 EU-Bankenunion, ein Step in die richtige Richtung.

So könnte die Bankenunion aussehen: Das Vorhaben der EU sieht eine unabhängige Institution vor, in der alle europäischen Institute einer gemeinsamen Aufsicht unterstellt werden. Sitz wird Frankfurt/Main. Diese Aufsicht hätte die Aufgabe, die europäischen Banken unter eine einheitliche Kontrolle zu stellen. Ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Raubeinkapitalismus. Zudem soll in einem weiteren Schritt eine gemeinsame Einlagensicherung die Guthaben der Sparer schützen. In dieser Sicherung haften bei Schieflagen von Banken alle teilnehmenden Kreditinstitute für einen und einer für alle. Dabei zahlen alle betroffenen Banken in einen gemeinsamen Sicherungsfond. Die Starken Banken stützen so im Falle von Zusammenbrüchen die Schwachen, ohne dass der Steuerzahler erneut bluten muss. Doch Vorsicht, bleiben wenige starke Banken übrig, könnten diese mit in den Abgrund gezogen werden, wenn ihre Finanzkraft zur Rettung der Schwachen nicht ausreicht. Darum müssen doppelte Böden eingezogen werden. So bedarf es eines kontrollierten Abwicklungsplanes, wenn erneut eine systemrelevante Bank strauchelt. Zudem bedarf es einer gemeinsamen Regulierung, die verhindern kann, dass es zukünftig zu einem Gesamtkollaps des europäischen Finanzsystems kommt. Fundament für die zusätzlich geplante Zusammenlegung nationaler Einlagensicherungen ist also eine gemeinsame Kontrolle und Regulierung des gesamten Finanzsystems der beteiligten EU-Länder. Betroffen sind alle systemrelevanten Banken ab einer festgelegten Größe. Damit fallen die kleinen Sparkassen und Volksbanken aus diesem Kontrollsystem raus. Die werden weiter von der nationalen Aufsicht überwacht. Gut so, jetzt kann dem hemmungslosen Gezocke ein Ende bereitet werden. Ein bedeutender Schritt, der bei gleichzeitiger Umsetzung des Fiskal- u. Wachstumspacktes zukünftig für Stabilität in Europa sorgt und den Euro stärkt. Wolfgang Werkmeister, Eschborn
Lesen sie hierzu auch im Buch zum „ Raubeinkapitalismus, Finanzkrise, wohin führst Du von Wolfgang Werkmeister. Leicht verständlich geschrieben, geeignet für „ jedermann und jede Frau “, ohne schwerfälliges Vokabular, ohne dass man ein volkswirtschaftliches Studium absolviert haben muss. Eine weltweit verfügbare Neuerscheinung in deutscher Sprache, die über Ursachen und Auslöser der Finanzkrise aufklärt, damit auch jene mitreden können, um deren Steuer- und Spargelder  es geht. Hochkomplexe Vorgänge banal, einfach und simpel darzulegen kann bei den breiten Massen der Bevölkerung mehr Verständnis wecken, als eine abstrakte Gedankenwelt, in der sich eine Minderheit von Wissenschaftlern aus dem Finanzsektor im Kreise dreht, ohne die Bevölkerung mitzunehmen. Denn die breite Masse entscheidet am Ende über die Wahlen, wohin der Weg Europas in Zukunft führt. Der Autor: Wolfgang Werkmeister, Raubeinkapitalismus, Finanzkrise wohin führst Du? Siehe auch www.werkmeister-wolfgang.de